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11. Februar 2027

Cuarteto SolTango

Eine Reise in die faszinierende Welt des traditionellen Tangos mit Musik aus der „Goldenen Ära“

Fundiertes instrumentales Können gekoppelt mit einer Neugier gegenüber verschiedenen Genres vereinen die vier Musiker des Cuarteto SolTango. Der Initiator des Ensembles Martin Klett ist als internationaler Preisträger und als Pianist mit vielen Gesichtern bekannt und lehrt heute als Dozent an den Musikhochschulen Leipzig und Detmold. Der niederländische Cellist Carell Bredenhorst, ebenfalls Gründungsmitglied, konzertiert sowohl als leidenschaftlicher Kammermusiker als auch in experimentellen Crossover-Projekten. Thomas Reif (Violine) wurde mit 26 Jahren Konzertmeister im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und wurde mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Bandoneon spielt der Norweger Andreas Rokseth, welcher als bester Bandoneonist in der Geschichte der Codarts University Rotterdam abschloss und mit seinem Duo „Julie & Andreas“ (Harfe & Bandoneon) im Rahmen des Buenos Aires Festival y Mundial das argentinische Publikum begeisterte.

 

Programm:

Das Cuarteto SolTango lädt ein zu einer Reise in die faszinierende Welt des traditionellen Tangos und bringt Musik aus der „Goldenen Ära“ auf die Konzertbühne – voller Vielfalt, Ausdruckskraft und handwerklicher Meisterschaft. Während auf klassischen Konzertpodien heute meist Musik von Astor Piazzolla im Mittelpunkt steht, widmet sich das Cuarteto SolTango vor allem der traditionellen Tangomusik aus der Goldenen Ära – jene Zeit der 1930er bis 1950er Jahre, in der die Tangokultur ihren Höhepunkt erreichte. Diese Ära zeichnete sich durch eine beeindruckende Vielfalt an musikalischen Stilen und Orquestas Típicas aus, die inTangosalons und Konzertsälen weltweit große Popularität genossen. Im Tango der Goldenen Ära spiegeln sich viele unterschiedliche Charaktere wider: Vom lyrisch-romantischen Stil Aníbal Troilos bis hin zum rhythmisch-markanten Stil Juan D’Arienzos. Eine wichtige Figur ist auch Osvaldo Pugliese, der tief im traditionellen Tango verwurzelt war, ihn jedoch innovativ weiterentwickelte – noch vor Astor Piazzolla. Eine ähnliche Rolle spielte Horacio Salgán, der mit seinem Orquesta Típica eine faszinierende Mischung aus traditionellem Tango und jazzigen Einflüssen schuf. Seine rhythmisch reizvollen und fast schon symphonischen Arrangements verleihen seiner Stilistik eine beeindruckende Tiefe und Fülle. All diese Stile tragen jeweils ihre eigene, unverkennbare Handschrift, was den Tango zu einem vielfältigen und farbenreichen Spektrum macht. Der klassische Tango erfordert von den Musikern höchste Virtuosität. Die ursprünglichen Arrangements wurden von den damaligen Komponisten und Arrangeuren auf vielschichtige Weise für die großen Orquestas Típicas bearbeitet. Das Cuarteto SolTango reduziert diese umfangreiche Besetzung auf ein kammermusikalisches Format und präsentiert den breiten Facettenreichtum der Tangomusik. Dabei strukturiert es die Stücke in sogenannte Tandas – kleine Sets von Stücken desselben Stils, wie es auf traditionellen Tangonächten üblich ist. Mit ihren Programmen möchten die Musiker zeigen, wie viel Ausdruckskraft und Schönheit in der Musik allein, auch ohne den dazugehörigen Tanz steckt. In den Konzerten des Cuarteto SolTango gibt es keinen festen Programmablauf. Die Musiker kündigen die Stücke an, erzählen in ihrer Moderation von den Hintergründen und Inhalten der Werke, teilen Anekdoten aus dem Leben bedeutender Tangomusiker.

 

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