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04. März 2027

Duo Smirnova-Kowollik

Schumann, C., Schuhmann, R., Beach, A., Brahms, J., Pärt, A.

 

Duo Smirnova-Kowollik

Die ICMA-ausgezeichnete Geigerin Julia Smirnova studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Antje Weithaas und Stephan Picard. Von 2023 bis 2025 war sie Artist in Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien und arbeitete dort mit Augustin Dumay zusammen. Seit September 2025 ist sie Mitglied der Münchner Philharmoniker und verbindet ihre Orchestertätigkeit mit einer aktiven Karriere als Solistin und Kammermusikerin. Geboren im russischen Komsomolsk am Amur, erhielt sie 2021 den DAAD-Preis und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Sie spielt eine Violine von Joseph filius Andrea Guarneri (1710). Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern auf und konzertiert regelmäßig bei internationalen Festivals. 2022 veröffentlichte sie mit dem Cellisten Konstantin Manaev das Debütalbum The Songs of our Neighbours, das für den Opus Klassik nominiert wurde. Die Pianistin Sonja Kowollik (*2001) erhielt mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht und wurde bereits mit neun Jahren Jungstudentin in Münster bei Thomas Reckmann und Michael Keller. Ihre weitere Ausbildung führte sie zu Claudio Martínez Mehner und Nina Tichman in Köln, zu Matti Raekallio in Helsinki sowie zu Eldar Nebolsin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den GWK-Musikpreis 2021, den Internationalen Bacewicz Preis 2022 sowie Preise beim Oxford Piano Festival und der International Piano Competition Domenico Scarlatti 2025. Als gefragte Kammermusikerin erhielt sie ebenfalls mehrere Preise. Sonja Kowollik konzertierte bei bedeutenden Festivals und in renommierten Sälen und wurde von verschiedenen Stiftungen gefördert. Zudem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein.

 

Programm:   Dialog der Seele

Clara Schumann (1819-1896)
Drei Romanzen, op. 22
I. Andante molto
II. Allegretto mit zartem Vortrag
III. Leidenschaftlich schnell


Arvo Pärt (*1935)
fratres (1980) 

Amy Beach (1867-1944)
Three Pieces, op. 40
I. La Captive
II. Berceuse
III. Mazurka


Robert Schumann (1810-1856)
aus: Drei Romanzen für Klavier Solo, op. 28  
II. Einfach
I. Sehr markiert 


Johannes Brahms (1833-1897)
Violinsonate Nr. 1 G-Dur, op. 78
I. Vivace ma non troppo
II. Adagio / Più andante
III. Allegro molto moderato

Zwischen Klang, Stille und innerer Bewegung entstanden die musikalischen Erzählungen dieses Programms. Zartes trifft auf Kraftvolles, Vertrautes begegnet Ungehörtem – ein musikalischer Dialog, der nicht nur die Seele berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt. In einer Welt voller Unruhen lädt dieses Programm dazu ein, nach innen zu lauschen.

 

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